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Ein großes Ziel war die Erstellung eines Sportpistolenstandes. Die wesentlich erhöhten Anforderungen gestatteten nur einen geschlossenen Stand.
Machte das Wasser uns zunächst die größte Sorge, so ahnten wir nicht, dass noch größere Schwierigkeiten auf uns zu kommen sollten. Nach dem endlich die vielen amtlichen Bescheinigungen vorlagen, und die Geldfragen gelöst waren, standen wir mitten im Bauabschnitt, als am 01.01.1980 ein in der Kantine gelegtes Feuer einen Brandschaden von 57.000,-- DM entstehen ließ. Nur dem spontanen Handeln der Mitglieder ist es zu verdanken, dass die begonnene Arbeit nicht zum Stillstand kam und die Schützenhalle in Eigenleistung wieder aufgebaut werden konnte.
Schützenbrüder, die nicht am Arbeitsdienst teilnehmen konnten, brachten ohne Aufforderung ihre Spenden. Auch die Gemeinde unterstützte den Verein großzügig. Nach 2.814 Arbeitsstunden war es dann endlich soweit, dass wir am 04.10.1980 unseren Sportpistolenstand und den Wiederaufbau nach der Brandkatastrophe einweihen konnten.
Somit kann der Schützenverein heute sein sportliches Schießen auf folgenden Ständen durchführen:
- 5 Kleinkaliberstände 50 m
- 8 Luftgewehr- oder Luftpistolenstände 10 m
für Kurzwaffen 25 m bis Kaliber .45 ACP:
- 5 Duellanlagen und zusätzlich 3 Präzisionsstände oder 8 Präzisionsstände
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, geht aus dem ersten Protokoll des Schützenvereines Kappeln hervor, dass Söruper Schützen schon 1880 an einem Schützenfest in Kappeln teilgenommen hatten. Diese Aussage nahm der damalige Vorstand um Claus-Peter Nissen Mitte der 80ziger Jahre zum Anlass, Nachforschungen anzustreben, ob es eine Möglichkeit geben könnte, den Schützenverein Sörup von 1907 e. V. „älter" werden zu lassen. Unsere Schützenfreunde aus Kappeln stellten uns ihre Aufzeichnungen zur Verfügung. Nun wurde ein reger Schriftverkehr geführt, der sich über Jahre hinzog.
Die vorhandenen Unterlagen wurden dem NDSB dann zur Prüfung übersandt und 1990 war es endlich so weit. Der Schützenverein Sörup konnte mit Zustimmung aller Instanzen die Eintragung „Schützenverein Sörup von 1880 e. V." in das Vereinsregister eintragen lassen. Nunmehr war der Schützenverein um gleich 27 Jahre älter geworden.
Im Juni 1991 wurde uns aufgrund dieser Tatsache dann eine besondere Ehre zu teil. Der damalige Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Herr Björn Engholm, lud eine Abordnung des Schützenvereines Sörup in sein Ministerium ein. Für die in langjährigem Wirken erworbenen Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sports wurde uns von dem damaligen Bundespräsidenten, Herrn Richard von Weizsäcker, die Sportplakette des Bundespräsidenten verliehen. Vom Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein erhielten wir die Ehrentafel für den Sport und in Anerkennung und Würdigung allzeit bewährten Bürgersinns, der Wahrung von Brauch und Sitte unserer Heimat und des Dienstes an der Gemeinschaft die Gildekette.
Mitte der 90er Jahre, unter Vorsitz von Karl-Heinz Marquardsen, konnte der Verein wieder einen ganz großen Schritt nach vorne tun. Der damalige Grundstückseigentümer des Schützenhallengeländes bot uns das Grundstück zum Kauf an. Nach einigen Verhandlungen ist es uns mit eigenen Mitteln gelungen, das Grundstück zu erwerben, so dass wir heute mit Stolz behaupten können, Eigentümer eines schuldenfreien Grundeigentums zu sein.
Unsere Schützenhalle ist eine wertvolle Schießsportanlage und Begegnungsstätte, die durch den Einsatz seiner Mitglieder, sowie durch die Unterstützung der Gemeinde Sörup, des Kreises Schleswig-Flensburg und des Landes Schleswig- Holstein gewachsen ist. Wir führen die sportliche, gesellige und festliche Tradition fort, die unsere Vorgänger in den letzten 125 Jahren gelebt haben. Allen denen, die in vielen tatkräftigen Stunden, und darunter sind auch viele Schützenschwestern und Schützenbrüder, die heute leider nicht mehr unter uns weilen, aber zum Erhalt des Schützenvereines wesentlich beigetragen haben, sei Dank gesagt. Wir sind gefordert, das, was unsere Vorfahren uns vorgelebt haben, weiter zu führen.
Unsere Vorsitzenden:
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2009 -
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Gerd Seidel
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2002 - 2009
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Edda Kirchner
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1991 - 2002
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Karl-Heinz Marquardsen
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1976 - 1991
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Claus-Peter Nissen
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1966 - 1976
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Johannes Jochimsen
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1962 - 1966
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Bruno Henningsen
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1956 - 1962
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Heinrich Simonsen
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1911 - 1945
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Heinrich Nissen
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1909 - 1911
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Johannes Bendixen
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1907 - 1909
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Jacob Jessen
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